Regionale Gesundheitsversorgung: Neue Regeln schaffen sichere Aufträge für Betriebe
Juli 21, 2025 8:30 pmSektorenübergreifende Einrichtungen stärken regionale Gesundheitsversorgung
Berlin. Mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) hat die Bundesregierung neue Strukturen für die medizinische Versorgung geschaffen: sogenannte sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen (süV). Diese Einrichtungen verbinden stationäre Grundversorgung mit ambulanten ärztlichen und pflegerischen Leistungen.
Für mittelständische Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen Medizintechnik, Dienstleistung und Pflege, eröffnen sich damit neue Kooperations- und Auftragschancen. Denn süV bieten Krankenhäusern, deren Fortbestand aufgrund eines geringen stationären Bedarfs in ihrer Region gefährdet ist, die Möglichkeit, ihr Leistungsangebot flexibel auszubauen. Stationäre Behandlungen können so mit ambulanten Angeboten und pflegerischen Leistungen kombiniert werden.
Zudem gelten für süV spezielle Vergütungsregelungen, die deren wirtschaftliche Tragfähigkeit unterstützen und neue Partnerschaften mit regionalen Gesundheitsakteuren ermöglichen. Für den Mittelstand bedeutet dies: Neue Märkte für innovative Versorgungskonzepte und Dienstleistungen entstehen, insbesondere in ländlichen Regionen.
Mehr aus dieser Kategorie
- Arzneimittel-Beschaffung im Wandel: 99 Prozent der Apotheken nutzen Direktbestellungen
- Studie zeigt überraschenden Umgang von Ärzten mit KI-Diagnosen
- Gesundheitsdaten: Hartmannbund warnt vor mehr Einfluss der Krankenkassen
- Neue Destatis-Zahlen zeigen deutliche Unterschiede bei Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen
Stichwörter: Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz
Kategorie: Medizin, News, Unternehmen