Auslandsinvestitionen

Ausländischer Investitionsrückgang & Auswirkungen auf Arbeitsplätze

20. Mai | 2020 Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Deutsches Branchenspektrum ist bei Auslandsinvestoren beliebt

Ausländische Direktinvestitionen (foreign direct investments, FDI) sind fester Bestandteil eines internationalen Wirtschaftssystems und stehen in einer Wechselwirkung mit der jeweiligen Landespolitik.

Für das Jahr 2019 bedeutet das die Ansiedlung von 1851 ausländischer Unternehmen in Deutschland. Gegenüber dem Vor- und Rekordjahr von 2018 verringerte sich jedoch die Zahl der Ansiedlungen um rund 10 Prozent.

Auswirkungen auf Inlands – Arbeitsplätze

Dieser Rückgang verlief parallel mit der Anzahl an geplanten Arbeitsplätzen im Inland und stieg von 24.000 (2018) auf 42.000 (2019) an.

Die Liste der Investoren führen die USA mit 302, gefolgt von Großbritannien mit 185, Schweiz und China mit 184 und 154 Investitionsprojekten an. Der aufstrebende Global Player Kandidat China fällt erstmals seit vielen Jahren aus den Top Drei der wichtigsten Herkunftsländer von ausländischen Direktinvestitionen (Neuansiedlungen) heraus. Großbritannien verzeichnet einen deutlich hohen Anteil an Investitionen in Deutschland, was auf den Brexit zurückzuführen sei.

Branchen – Ranking

Das Branchen – Ranking führen Investoren aus der IKT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnik), gefolgt von Unternehmens- und Finanzdienstleistungen sowie der Konsumgüter-Branche.

Die Investitionssumme wuchs von 4,8 Milliarden (2018)  Euro auf 5,1 Milliarden Euro (2019).

Für 33 Prozent der Investoren ist Deutschland für Geschäftsmodelle rund um Vertrieb & Marketing lukrativ. 19 Prozent investieren in Produktion & Forschung und Entwicklung und 16 Prozent in Dienstleistungen.

0 0 vote
Rating der Beiträge

→ Categorised in: , ,

◊ Erstellt von Redakteur_S_V