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Hafenstrategie: Allianz für maritime Wertschöpfungsketten – „Werften der Zukunft“

5. März | 2026 Veröffentlicht von

Europäische Kommission hat neue Strategien für Häfen und industrielle Seeschifffahrt beschlossen und will damit Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Dekarbonisierung im gesamten Wasserverkehrssektor der Europäischen Union beschleunigen. Geplant sind unter anderem eine Allianz für maritime Wertschöpfungsketten, ein „Werften der Zukunft“-Programm im Rahmen von Horizont Europa sowie weniger Verwaltungsaufwand rund um Emissionshandel Seeschifffahrt und FuelEU Maritime. Kritiker aus der Hafenwirtschaft warnen jedoch vor neuen Berichtspflichten und zusätzlicher Bürokratie. Welche Beschaffungskriterien künftig wirklich über Aufträge entscheiden, bleibt der spannende Prüfstein.

Migrationsmanagement: EU & IOM – Weichen für weitere starke Migrationszusammenarbeit

3. März | 2026 Veröffentlicht von

EU und IOM stellen Weichen für weitere starke Migrationszusammenarbeit im Jahr 2026: Für Unternehmen ist relevant, dass die Europäische Union parallel die Umsetzung des Migrations- und Asylpakets, nationale Wiedereingliederungssysteme und einen stärker routenbasierten Ansatz vorantreibt. Ziel sind greifbare Resultate entlang wichtiger Routen, weniger Schleusung und bessere Rückkehr- und Reintegration. Gleichzeitig betonen beide Seiten die Notwendigkeit koordinierter Unterstützung in Syrien, Libyen und der Ukraine. Welche Prioritäten daraus konkret für 2026 folgen, lohnt den Blick in die Details.

Bürokratie Abbau: Eur. Parlament will neue Kategorie zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Großunternehmen schaffen

26. Februar | 2026 Veröffentlicht von

Drei Ausschüsse des Eur. Parlaments haben Vorschläge unterstützt, die „kleine Mid-Caps“ künftig als eigene Unternehmensklasse definieren und ihnen gezielt Erleichterungen geben sollen, damit der Sprung über die Schwelle kleiner und mittlerer Unternehmen nicht sofort mehr Bürokratie auslöst. Im Paket stehen vereinfachte Regeln bei Dokumentationspflichten im Datenschutz, leichterer Zugang zu Wachstumssegmenten für die Kapitalaufnahme sowie Anpassungen bei Vorgaben rund um Batterien und fluorierte Gase. Welche Pflichten bleiben, welche Ausnahmen greifen und ab wann das Ganze verhandelt wird, klärt der vollständige Artikel.

Dienstleistungsimporte: Europäische Union 2024 – Dienstleistungen im Wert von 3,5 Billionen Euro aus Nicht-Europäischen- Union-Ländern importiert

25. Februar | 2026 Veröffentlicht von

Europäische Union hat 2024 Dienstleistungen im Wert von 3,5 Billionen Euro aus Nicht-Europäischen-Union-Ländern importiert. Der größte Teil lief über kommerzielle Präsenz im jeweiligen Land, deutlich vor grenzüberschreitenden Leistungen, Auslandsverbrauch und der Präsenz natürlicher Personen. Dass so viel über Firmenstrukturen vor Ort abgewickelt wird, verdient einen genauen Blick auf Abhängigkeiten und Transparenz. Welche Länder setzen besonders stark auf welchen Modus, und wo dominiert der direkte grenzüberschreitende Bezug?

EU Landwirtschaft: Wertschöpfung der Landwirtschaft

23. Februar | 2026 Veröffentlicht von

2024 lag die Wertschöpfung der Landwirtschaft in der Europäischen Union bei 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – und damit höher als 2009. Die neuen Kennzahlen zur europäischen Lebensmittelkette (Ausgabe 2025) zeigen, wie stark der Agrarsektor je nach Land ins Gewicht fällt: In einigen Staaten ist der Anteil deutlich größer, in anderen spielt er kaum noch eine Rolle. Zugleich wird sichtbar, wo die Landwirtschaft seit 2009 relativ zugelegt hat und wo sie an Bedeutung verlor. Welche Länder drehen den Trend – und warum? 2021 bis 2027 sind für Gemeinsame Agrarpolitik insgesamt 386,6 Milliarden Euro vorgesehen. Was sagen die Kritiker?

EU-Steuerrecht: EU-Steuerregeln wirkungsvoll, doch für Unternehmen steigt Aufwand durch nationale Sonderwege

23. Februar | 2026 Veröffentlicht von

Studie von ZEW Mannheim, Universität Mannheim und Ernst & Young warnt vor fragmentierten Ausgestaltungen der Anti-Steuervermeidungsregeln. Wenn Standards, Schwellen und Ausnahmen je Land anders greifen, wächst der administrative Druck, und Planungssicherheit leidet. Hinzu kommt die Überlagerung mit der globalen Mindeststeuer, die in manchen Fällen zu parallelen Belastungen führen kann. Wer international investiert oder liefert, braucht dann nicht mehr Regeln, sondern besser abgestimmte. Wie die Studie ihre Bewertung über alle Mitgliedstaaten aufgebaut hat, steht im Artikel.