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EU-Datenwirtschaft: warum Aufbau gemeinsamer Datenräume Europas Grundprobleme nicht löst

7. April | 2026 Veröffentlicht von

Datenwirtschaft der Europäischen Union überschreitet die Schwelle von 500 Milliarden Euro, doch zentrale Bremsen bleiben bestehen. Fachkräftemangel, schleppende Digitalisierung vieler kleiner und mittlerer Unternehmen sowie ein zersplitterter Binnenmarkt verhindern, dass aus Daten überall echte Wettbewerbsstärke wird. Neue Regeln sind in Kraft, die Wirkung in der Praxis bleibt aber ungleich. Im Detailartikel lesen Sie, warum selbst der Aufbau gemeinsamer Datenräume Europas Grundprobleme bislang nicht auflöst.

BMW, Fahrzeugdaten: Start Erhebung von Bilddaten aus BMW Kundenfahrzeugen

1. April | 2026 Veröffentlicht von

Ab 1. April erhebt BMW in Deutschland im neuen iX3 bei vorliegender Zustimmung Bilddaten aus realen Verkehrssituationen. Ziel ist die kontinuierliche Weiterentwicklung von Fahrerassistenz- und aktiven Sicherheitssystemen. Erfasst werden die Daten nicht dauerhaft, sondern in bestimmten Ereignisfällen wie Notbremsungen, starken Bremsmanövern oder Ausweichsituationen. BMW betont Schutzmaßnahmen wie unkenntlich gemachte Gesichter und Kennzeichen sowie die Löschung der Fahrzeugzuordnung. Der Detailartikel zeigt, welche Situationen als relevant gelten.

Datenmarkt: werbefinanzierte Dienste, ohne dass Gatekeeper Wert allein abschöpfen

23. Februar | 2026 Veröffentlicht von

Europa soll Handel mit persönlichen Daten nicht länger zwischen „alles läuft wie bisher“ und „faktisch verboten“ einklemmen, warnt ein neues Bruegel-Working-Paper. Die Autorinnen und Autoren fordern regulierte Datenmärkte: sensible Daten sollen tabu sein, sichere Voreinstellungen sollen Privatsphäre stärken, und Plattformen sollen Nutzerinnen und Nutzer bezahlen, wenn sie bewusst mehr Daten freigeben. So blieben werbefinanzierte Dienste möglich, ohne dass Gatekeeper den Wert allein abschöpfen. Entscheidend wird, wie die drei Nutzungsoptionen konkret aussehen.

Website Tracking: OLG Dresden – Meta soll Nutzer über Business Tools auch ohne Login und ohne Zustimmung verfolgt haben

3. Februar | 2026 Veröffentlicht von

Vier rechtskräftige Urteile aus Dresden setzen ein Signal gegen stilles Tracking: Meta soll Nutzer über Business Tools auch ohne Login und ohne Zustimmung verfolgt haben und muss je 1.500 Euro zahlen. Das Gericht ordnete zudem Unterlassung und Löschung der gesammelten Daten an. Für Unternehmen rückt damit die Frage in den Vordergrund, welche externen Tools auf Websites und in Apps datenschutzrechtlich sauber eingebunden sind und welche Abhängigkeiten von Plattform-Tracking entstehen. Welche Optionen Betroffene über VSV und das Bundesamt für Justiz haben, lesen Sie im Artikel.

Daten-Governance-Gesetz: Wenn Experten sagen, EU-Regeln hätten Datenwirtschaft nicht angeschoben, was bringt „Minimalpaket“ in der Praxis?

30. Januar | 2026 Veröffentlicht von

Für Unternehmer bleibt eine Frage: Wenn selbst Experten sagen, die EU-Regeln hätten die Datenwirtschaft bisher nicht angeschoben, was bringt das deutsche „Minimalpaket“ in der Praxis? Während der Entwurf hohe Bußgelder vorsieht, warnen Stimmen vor fehlenden Anreizen und neuen Hürden, gerade für KMU und Start-ups. Gleichzeitig soll die Bundesnetzagentur Datenintermediäre beaufsichtigen, die entlang von Lieferketten Datenräume ermöglichen sollen. Wie viele konkrete Anbieter stehen in Deutschland überhaupt schon bereit?

Forschungsdaten & Datensicherung: Bundesregierung plant 30 Millionen € für Datenrettungsmaßnahmen über die DE – Forschungsgemeinschaft

22. Januar | 2026 Veröffentlicht von

Für Unternehmer wird das Thema plötzlich handfest: Wenn medizinische Forschungsdaten und Rechercheinfrastrukturen ins Wanken geraten, können Innovation, Zulassungswege und Investitionsentscheidungen ins Stocken kommen. Die Bundesregierung plant deshalb rund 30 Millionen Euro für kurzfristige Datenrettungsmaßnahmen, abgewickelt über die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Hintergrund ist die Unsicherheit über die dauerhafte Verfügbarkeit US-finanzierter Dienste wie PubMed und ClinicalTrials.gov. Gleichzeitig fällt ein Satz mit Sprengkraft: Europa soll langfristig „Datensouveränität“ schaffen. Welche Folgen das für Standort und Wettbewerb hat, lesen Sie im Artikel.