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Medienauskunftsgesetz: Bundestag muss Ernst machen mit Medienauskunftsgesetz

5. Mai | 2026 Veröffentlicht von

Bundesbehörden müssten bei Presseauskünften mit klareren gesetzlichen Vorgaben rechnen, falls das Medienauskunftsgesetz kommt. Für Unternehmen ist das relevant, weil journalistische Recherchen zu Verwaltung, Fördermitteln, Vergaben oder staatlichem Handeln leichter auf belastbare Auskünfte gestützt werden könnten. Der DJV drängt auf rechtssichere Regeln statt ständiger Gerichtswege. Welche Folgen das für Transparenz und öffentliche Kontrolle haben kann, lesen Sie im Detailartikel.

Pressefreiheit: Nur ein Prozent Weltbevölkerung lebt in Ländern mit guter Pressefreiheit

4. Mai | 2026 Veröffentlicht von

Nur noch ein Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern mit guter Pressefreiheit: Ranking von Reporter ohne Grenzen für 2026 zeigt, wie stark unabhängiger Journalismus weltweit unter Druck gerät. Deutschland bleibt zwar in der Spitzengruppe, doch Angriffe auf Medienschaffende, ein raueres Klima und wirtschaftlicher Druck auf Medienhäuser zeigen, dass auch hierzulande Risiken wachsen. Welche Länder abrutschen und warum Pressefreiheit zunehmend zur globalen Schwachstelle wird, lesen Sie im Detailartikel.

Kartellrecht: Redaktionelle Zusammenlegungen und Preisabsprachen sind tabu

27. April | 2026 Veröffentlicht von

Zeitungs- und Zeitschriftenverlage dürfen zur Sicherung der Pressevielfalt kooperieren, doch redaktionelle Zusammenlegungen und Preisabsprachen bleiben tabu. Bundesregierung zieht nach fünf Jahren Bilanz zur Presserechenklausel und Sanierungsfusion. Vor allem regionale Tageszeitungen nutzen neue Spielräume, doch wie stark diese Regeln Verlagen wirtschaftlich wirklich helfen, bleibt offen. Welche Grenzen das Kartellrecht trotzdem zieht, erfahren Sie im vollständigen Artikel.

Medienpolitik: Medientage Mitteldeutschland – Machtfragen, Plattformregulierung, Rolle von Medien für Demokratie

23. April | 2026 Veröffentlicht von

Medientage Mitteldeutschland 2026 zeigen, wie stark Medienpolitik, Plattformökonomie und künstliche Intelligenz inzwischen auch Geschäftsmodelle und Marktchancen beeinflussen. In Leipzig geht es um Werbegelder, Datenmacht, Urheberrecht, Auffindbarkeit und die Frage, wie europäische Angebote im Wettbewerb bestehen sollen. Zwischen Krisendiagnose und Aufbruch entsteht ein Bild, das weit über Branche und Rundfunk hinausreicht. Spannend bleibt, welche ordnungspolitischen Antworten jetzt konkret gefordert werden und welche Folgen das für Unternehmen und digitale Märkte haben kann.

Medienpolitik: Medientage Mitteldeutschland

23. April | 2026 Veröffentlicht von

Wolfram Weimer verbindet den Auftakt der Medientage Mitteldeutschland mit einer klaren wirtschafts- und medienpolitischen Botschaft: Europas Medien sollen gegenüber globalen Plattformen stärker abgesichert werden. Im Mittelpunkt stehen paneuropäische Medienplattformen, faire Wettbewerbsbedingungen und der Schutz werbefinanzierter Geschäftsmodelle. Für Unternehmen aus Medien, Werbung und Digitalwirtschaft ist damit eine Debatte eröffnet, die Marktchancen und Regulierung zugleich berührt. Welche Änderungen an Europas Medienregeln dabei konkret angestrebt werden, bleibt für den Detailblick entscheidend.

Rundfunkbeitrag: Verbraucherzentrale klärt auf und berät

16. April | 2026 Veröffentlicht von

Wer in Wohngemeinschaft lebt, umzieht oder auf Befreiung hofft, muss beim Rundfunkbeitrag genau hinschauen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg stellt klar: Grundsätzlich ist jede Wohnung beitragspflichtig, Befreiungen gelten nur auf Antrag und nur unter engen Voraussetzungen. Gerade bei Zweitwohnungen, ausbleibender Post vom Beitragsservice oder unklarer Anmeldung in der Wohngemeinschaft drohen schnell teure Nachforderungen. Welche Fehler viele Betroffene beim Umzug übersehen und wann ein Beitragskonto wirklich abgemeldet werden kann, wird erst im Detail deutlich.