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Immobilienmarkt: Warnung vor zusätzlichen Eingriffen ins Mietrecht und vor einem Münchner „Weiter so“

4. Februar | 2026 Veröffentlicht von

Für Unternehmer und Investoren zählt 2026 vor allem die Schere zwischen Nachfrage und Neubaukrise: Banken prüfen strenger, Eigenkapital bleibt die große Hürde, und steigende Neuvertragsmieten machen den Bestand weiter attraktiv. Thomas Aigner warnt zugleich vor zusätzlichen Eingriffen ins Mietrecht und vor einem Münchner „Weiter so“ nach der Kommunalwahl – mit Folgen für Genehmigungen, Preise und Projektkalkulationen. Welche Reformen er trotz „Bau-Turbo“ als überschätzt einstuft und warum, lesen Sie im Artikel.

Immobilienverwaltung: VDIV & Verbraucherorganisationen – Ja, zu weniger Bürokratie – Nein zu Qualitäts- und Rechtssicherheitsverluste

29. Januar | 2026 Veröffentlicht von

Bundestag hat Gesetzentwurf zum Bürokratierückbau in der Gewerbeordnung in erster Lesung beraten – inklusive der geplanten Abschaffung der Weiterbildungspflicht für Immobilienverwaltungen. VDIV Deutschland und Verbraucherorganisationen begrüßen weniger Bürokratie, warnen aber: Wer Mindeststandards streicht, riskiert Qualitäts- und Rechtssicherheitsverluste. Die seit 2018 geltende Pflicht umfasst 20 Stunden in drei Jahren und soll Risiken für Eigentümerinnen und Eigentümer senken. Bürokratierückbau ja, Qualitätsabbau nein. Welche konkreten Einwände und Umfrageergebnisse jetzt im Ausschuss zählen, lesen Sie im Artikel. Wie kam es zu dem Gesetzesentwurf?

Bauwirtschaft 2026: Ohne schnelle Ausschreibungen bleibt der „Bauturbo“ Theorie

21. Januar | 2026 Veröffentlicht von

Vier Jahre Krise, jetzt soll 2026 die Wende kommen: Der BAUINDUSTRIE-Präsident erwartet reales Wachstum von 2,5 Prozent, getrieben vom Infrastrukturprogramm und den Effekten des Sondervermögens. Doch die Erholung werde nicht alle treffen, vor allem der Wohnungsbau komme nur langsam in Gang. Die Branche warnt: Ohne schnelle Ausschreibungen bleibt der „Bauturbo“ Theorie. Welche politischen Bremsen nennt Hübner konkret, und warum steht das bisher nicht in den Auftragsbüchern?

Mietpreisbremse: Mitarbeiter in Metropolen kurzfristig unterzubringen wird teurer

20. Januar | 2026 Veröffentlicht von

Für Unternehmer wird es spürbar teurer, Mitarbeiter in Metropolen kurzfristig unterzubringen: Laut IWU/BBSR entfällt in großen Städten mit Mietpreisbremse inzwischen fast jedes dritte Inserat auf möblierte Zeitmieten, und die Angebotsmieten sind seit 2012 bundesweit um über 80 Prozent gestiegen. Besonders kräftig verteuerten sich Neubauangebote und gewerbliche Anbieter, während private Vermieter moderater zulegten. Das wirft Fragen nach Transparenz, Planbarkeit und Regulierung auf. Lesen Sie im Artikel, welche Marktmechanismen das BBSR hinter der Verschiebung vermutet.

Wohnungsbau Deutschland: Mehr Baugenehmigungen und trotzdem Baukrise

18. November | 2025 Veröffentlicht von

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes legen offen, wie groß die Lücke zwischen Wohnungspolitik, Wirtschaftspolitik und Baupraxis geworden ist. Während die Politik den Bauturbo verkündet, bleiben die Baufertigstellungen niedrig und Investoren sehen steigende Kosten, Zinsrisiken und unsichere Rahmenbedingungen. Privates Kapital soll laut Koalitionsvertrag gezielt in den Wohnungsbau gelenkt werden, doch im neuen Deutschlandfonds taucht dieser zentrale Zukunftsbereich bislang nicht auf. Damit entsteht der Eindruck, dass Wohnen wirtschaftspolitisch nicht auf einer Stufe mit Energie und Digitalisierung steht – mit Folgen für Investitionsbereitschaft und Standortattraktivität. Ohne klare, verlässliche Signale an Projektentwickler und private Anleger droht, dass viele Vorhaben trotz Genehmigung gar nicht erst realisiert werden. Welche wirtschaftspolitischen Instrumente nötig wären, um den Wohnungsbau im Deutschlandfonds zu verankern und Kapital dorthin zu lenken, wo Wohnungen fehlen, zeigt der Artikel im Detail.

Bundeshaushalt Wohnungsbau: stärkster Etat des Bundesbauministeriums soll Bauwirtschaft, Kommunen und Klimaziele gleichzeitig stützen

18. November | 2025 Veröffentlicht von

Fast 13 Milliarden Euro plus zusätzliche Mittel aus Sondervermögen und Klima- und Transformationsfonds fließen in sozialen Wohnungsbau, klimafreundlichen Neubau, Aktivierung des Bauüberhangs und Programme wie Gewerbe zu Wohnen. Aus wirtschaftspolitischer Sicht ist jedoch entscheidend, warum nicht konsequenter dafür gesorgt wird, dass private Investitionen in Wohnimmobilien attraktiver werden und sich der Weg vom Mietverhältnis ins Wohnungseigentum stärker lohnt. Wie klar hat das Bauministerium bisher analysiert, welche Wirkung die letzte Reform des Wohnungseigentumsrechts auf Investoren, Wohnungseigentümergemeinschaften und Verwalter hatte, und ob Rückmeldungen aus der Praxis genutzt wurden, um Schwächen aufzudecken und das System zu modernisieren? Ohne eine ehrliche Bestandsaufnahme droht, dass Milliardenprogramme zwar Schlagzeilen erzeugen, aber zu wenig Investitionssicherheit und Anreize für privaten Wohnungsbau und Eigentumsförderung bieten. Im Artikel erfahren Sie, wo der Haushalt 2026 tatsächlich neue Investitionschancen eröffnet und an welchen Stellen aus wirtschaftspolitischer Sicht nachjustiert werden müsste.