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Bundeshaushalt Wohnungsbau: stärkster Etat des Bundesbauministeriums soll Bauwirtschaft, Kommunen und Klimaziele gleichzeitig stützen

18. November | 2025 Veröffentlicht von

Fast 13 Milliarden Euro plus zusätzliche Mittel aus Sondervermögen und Klima- und Transformationsfonds fließen in sozialen Wohnungsbau, klimafreundlichen Neubau, Aktivierung des Bauüberhangs und Programme wie Gewerbe zu Wohnen. Aus wirtschaftspolitischer Sicht ist jedoch entscheidend, warum nicht konsequenter dafür gesorgt wird, dass private Investitionen in Wohnimmobilien attraktiver werden und sich der Weg vom Mietverhältnis ins Wohnungseigentum stärker lohnt. Wie klar hat das Bauministerium bisher analysiert, welche Wirkung die letzte Reform des Wohnungseigentumsrechts auf Investoren, Wohnungseigentümergemeinschaften und Verwalter hatte, und ob Rückmeldungen aus der Praxis genutzt wurden, um Schwächen aufzudecken und das System zu modernisieren? Ohne eine ehrliche Bestandsaufnahme droht, dass Milliardenprogramme zwar Schlagzeilen erzeugen, aber zu wenig Investitionssicherheit und Anreize für privaten Wohnungsbau und Eigentumsförderung bieten. Im Artikel erfahren Sie, wo der Haushalt 2026 tatsächlich neue Investitionschancen eröffnet und an welchen Stellen aus wirtschaftspolitischer Sicht nachjustiert werden müsste.

Wohnungsbau Politik: Zuwachs bei Umbauten, aber quantitativ hinter Neubau

18. November | 2025 Veröffentlicht von

Der deutliche Anstieg der Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025 eröffnet Chancen für die Wohnungsbaupolitik, macht aber zugleich sichtbar, wie unterschiedlich die Segmente reagieren. Nach dem sehr schwachen September 2024 ziehen die Genehmigungen nun kräftig an, vor allem Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser im Neubau legen spürbar zu, während Zweifamilienhäuser und Wohnungen in neuen Nichtwohngebäuden zurückgehen. Für die Wirtschaftspolitik stellt sich die Frage, ob Förderinstrumente und regulatorische Rahmenbedingungen in allen Bereichen gleichermaßen greifen oder bestimmte Bauformen weniger erreicht werden. Zugleich zeigt der moderate Zuwachs bei Umbauten, dass die Nutzung bestehender Gebäude zwar zunimmt, aber quantitativ weiterhin deutlich hinter dem Neubau liegt. Zwischen Januar und September 2025 verzeichnen die Statistiken 175 600 genehmigte Wohnungen, die sich auf Neubau, Umbau und verschiedene Gebäudearten verteilen. Wenn Sie nachvollziehen möchten, welche Zahlen für wohnungspolitische Entscheidungen wirklich maßgeblich sind und wie Qualitätsberichte und digitale Meldewege die Interpretation der Statistik beeinflussen, lohnt sich ein genauer Blick in die detaillierten Ergebnisse.

Wohnraum Auszubildende: Druck auf Wohnungsmarkt für junge Menschen nimmt weiter zu

17. November | 2025 Veröffentlicht von

Druck auf Wohnungsmarkt für junge Menschen nimmt weiter zu, während die Zahl der verfügbaren Wohnheimplätze hinter dem Bedarf zurückbleibt. Studie zeigt, dass bis 2040 rund 77.000 zusätzliche Plätze für Auszubildende und über 200.000 für Studierende nötig sind, um die Lücke zu schließen. Schon heute übersteigt in vielen Städten die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum das Angebot deutlich, obwohl es neben klassischen Wohnheimen auch alternative Modelle wie möbliertes Wohnen oder Mitarbeiterwohnungen gibt. Zugleich fühlen sich viele junge Menschen durch hohe Mieten, kleine Wohnflächen und Wohnkosten über der BAföG-Pauschale finanziell stark belastet. Unternehmen, Kommunen und Träger stehen damit vor der Frage, wie sie bezahlbaren Wohnraum zu einem echten Standortvorteil machen können. Welche konkreten Empfehlungen die Studie für Förderprogramme, Standards und neue Kooperationsmodelle ausspricht, erfahren Sie im vollständigen Beitrag.

Tarifabschluss Wohnungswirtschaft: ver.di, IG BAU & Arbeitgeberverband Immobilienwirtschaft heben Gehälter in zwei Stufen deutlich an

17. November | 2025 Veröffentlicht von

Tarifabschluss Wohnungswirtschaft: ver.di, IG BAU und der Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft heben Gehälter für rund 63.000 Beschäftigte in zwei Stufen deutlich an. Auszubildende profitieren überproportional. Damit sollen Reallöhne spürbar steigen und die Arbeit in genossenschaftlichen, kirchlichen und öffentlichen Wohnungsunternehmen attraktiver werden. Zugleich zeigt der Abschluss, wie wichtig ein funktionierender Flächentarifvertrag ist, wenn unterschiedliche Unternehmensrealitäten unter einen Hut gebracht werden müssen. Doch reicht dieses Plus im Portemonnaie angesichts hoher Mieten und Lebenshaltungskosten wirklich aus, um Fachkräfte zu halten und neue zu gewinnen. Im Fokus steht nun, wie die Gehalts- und Lohngruppen künftig zusammengeführt und Eingruppierungen modernisiert werden sollen.

Wohnkosten Standortfaktor: Regionale Preisindex zeigt wie sehr Wohnkosten längst zur wirtschaftspolitischen Standortfrage geworden sind

15. November | 2025 Veröffentlicht von

In München und den anderen sechs größten Städten zeigt der neue Regionale Preisindex, wie sehr Wohnkosten längst zur wirtschaftspolitischen Standortfrage geworden sind. Wenn Lebenshaltungskosten elf Prozent über dem Bundesschnitt und Mieten fast 50 Prozent darüber liegen, wird es für Fachkräfte, Familien und Unternehmen schwer, sich in diesen Zentren langfristig zu halten. Gleichzeitig bieten ländliche Räume mit Preisen bis zu einem Drittel unter dem Durchschnitt Chancen, bleiben aber oft von Abwanderung geprägt – ein Spannungsfeld, das Politik und Kommunen gezielt steuern müssten. Die Inflation der Jahre 2022 bis 2024 hat zwar alle Regionen getroffen, die strukturellen Unterschiede zwischen Stadt und Land jedoch kaum verändert. Laut Experten eröffnet genau das den Handlungsspielraum: Wer Wohnungsbau, Infrastruktur und Energiepreise konsequent in den Griff bekommt, kann die Attraktivität ganzer Regionen neu justieren. Welche politischen Stellschrauben auf kommunaler und Bundesebene jetzt wirklich Wirkung entfalten könnten, wird erst im genauen Blick auf die regionalen Daten sichtbar.

Wirtschaftspolitik Neubau-Förderung: Rückkehr der EH55-Förderung setzt ein wichtiges Investitionssignal

7. November | 2025 Veröffentlicht von

800 Millionen Euro als Anschub helfen nur dann nachhaltig, wenn die Mittel verlässlich verstetigt werden. Planungssicherheit statt Förderstopp ist Konjunkturpolitik für Wohnungsbau, denn sie aktiviert privates Kapital und stabilisiert die Pipeline. In Bereinigungssitzungen könnten ungenutzte Töpfe zugunsten der KfW umgeschichtet werden, um den Markteffekt zu verstärken. Breitere Zugänge – auch für neue Projekte – erhöhen Reichweite und dämpfen Risiken eines Ansturms. So entsteht ein Hebel, der mit weniger Bürokratie, klaren Kriterien und attraktiven Konditionen die Bau- und Genehmigungsdynamik stärkt.