Energiewende: Digitale Lösungen für Wohnungswirtschaft
April 29, 2025 1:42 pmGeschäftsmodelle für digitale Gebäudetechnologien: Studienergebnisse
Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Für die Wohnungswirtschaft gibt es heute bereits zahlreiche digitale Lösungen, die helfen können, die Energiewende im Gebäudebereich voranzubringen. Während früher vor allem technikorientierte Produkte im Fokus standen, werden diese zunehmend durch begleitende Dienstleistungen ergänzt. Ziel ist es, die Nutzung moderner Gebäudetechnologien attraktiver und einfacher zu gestalten. Digitale Gebäudetechnologien können den Energieverbrauch von Wohngebäuden um rund 20 Prozent senken. Beispielsweise ermöglicht eine intelligente Gebäudeautomation, den tatsächlichen Wärmebedarf präziser zu erfassen und entsprechend zu steuern. Trotz des breiten Angebots werden digitale Lösungen bislang in der Wohnungswirtschaft nur zurückhaltend eingesetzt. Das Kompetenzzentrum Energetische Digitalisierung (KEDi) hat deshalb in einer Studie analysieren lassen, wie neue Geschäftsmodelle dazu beitragen können, die Anforderungen und Erwartungen von Vermietenden und Mietenden besser zu erfüllen. Die Ergebnisse zeigen: Es existiert bereits eine Vielzahl an Produkten, Beratungsangeboten und Dienstleistungen, die sich stetig weiterentwickeln und spezialisieren.
Webinar am 11. Juni 2025 – Vorstellung der Studienergebnisse
Im Rahmen eines kostenlosen Webinars am 11. Juni von 10:00 bis 11:00 Uhr präsentieren Dr. Tobias Froese (Borderstep Institut) und Steve Hammer (KEDi) zentrale Erkenntnisse der Studie. Themen des Webinars sind unter anderem:
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Zentrale Herausforderungen bei der Einführung digitaler Gebäudetechnologien
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Grundlagen und Beispiele von Geschäftsmodellen und -mustern
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Merkmale innovativer Geschäftsmodelle im Bereich Gebäudetechnologien
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Bedeutung innovativer Geschäftsansätze für die Zukunft der Wohnungswirtschaft
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Praxisbeispiele erfolgreicher Geschäftsmodelle
Herausforderungen und Lösungsansätze
Die flächendeckende Einführung digitaler Gebäudetechnologien wird durch mehrere Hindernisse erschwert. Dazu gehören:
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das sogenannte Mieter-Vermieter-Dilemma (Investitionen der Vermietenden kommen primär den Mietenden zugute),
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der Mangel an Fachkräften,
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technische Probleme wie fehlende Kompatibilität zwischen Systemen.
Erfreulicherweise haben Anbieter bereits gezielt Lösungen entwickelt, die auf diese Herausforderungen abgestimmt sind. So setzen besonders Start-ups verstärkt auf Dienstleistungsmodelle, die Investitionen besser planbar machen. Ein Beispiel sind Abonnement-Modelle, die hohe Anfangskosten vermeiden und dadurch insbesondere für kleinere Wohnungsunternehmen attraktiv sind.
Überwindung des Nutzer-Investor-Dilemmas
Ein großes Hemmnis bleibt das Nutzer-Investor-Dilemma: Während Mietende von Effizienzmaßnahmen profitieren, müssen Vermietende die Investitionen tätigen. Neue Geschäftsmodelle helfen, diese Diskrepanz zu überbrücken. Durch Modelle wie Leasing, Abonnements oder Dienstleistungspakete werden die Kosten verteilt und gleichzeitig Anreize für die Modernisierung geschaffen.
Darüber hinaus adressieren innovative Geschäftsmodelle weitere Barrieren: technische Schwierigkeiten, wirtschaftliche Unsicherheiten, Vorbehalte gegenüber neuer Technik und den Mangel an qualifiziertem Personal. Die Lösungen reichen von spezialisierten Schulungsangeboten über Beratungsleistungen bis hin zu umfassenden Rundum-Sorglos-Paketen.
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Stichwörter: Wohnungswirtschaft
Kategorie: Energie, News, Webinare, Wohnungswirtschaft