Nach dem Ministerwechsel wächst der Druck auf die Bahnreformen
Juli 27, 2026 7:07 pmNeustart im Verkehrsministerium: Zeit für die Emanzipation von der DB
(Berlin) – Im Rahmen der Kabinettsumbildung steht laut Medienberichten auch das Bundesverkehrsministerium vor einem personellen Neuanfang. Mit dem Wechsel an der Spitze bietet sich die Gelegenheit, die zuletzt festgefahrenen Reformen der Deutschen Bahn und des Trassenpreissystems neu auszurichten. DIE GÜTERBAHNEN erwarten, dass dieser Neustart nicht bei Personalentscheidungen stehen bleibt und aus dem Ministerium ab sofort selbstbewusste und unabhängige Schienenpolitik kommt.
Peter Westenberger, Geschäftsführer der GÜTERBAHNEN, kommentiert: „Patrick Schnieder ist die Dauerkrise auf der Schiene zum Verhängnis geworden. Er hat die Narrative der DB vom tiefen Tal, das erst durchschritten werden müsse, übernommen. Die mühsam im Koalitionsvertrag verankerten Entflechtungsmaßnahmen wurden nur ungenügend umgesetzt. Schnieders Nachfolger oder Nachfolgerin wird die Schienenpolitik mit der nötigen Distanz zur Deutschen Bahn gestalten müssen, sonst droht das gleiche Schicksal.“
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