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Reicht die neue Startup-Strategie aus, um Gründer in Deutschland zu halten?

Juli 24, 2026 7:13 pm Veröffentlicht von

Junge Unternehmer zur Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung

(Berlin) – Die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung wurde gestern in der Kabinettssitzung beschlossen. Das federführend im Bundeswirtschaftsministerium erarbeitete, 152 Punkte umfassende Maßnahmenpaket soll die deutsche Startup-Landschaft beflügeln.

Thomas Hoppe, Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER: „Endlich setzt die Regierung einen Hoffnungsstrahl auf den Standort Deutschland. Diese Strategie muss jetzt aber auch sitzen, denn sie muss das Aufbruchsignal für Start-ups in den neuen Technologien sein, dass sie in Deutschland mehr als willkommen sind. Gegenwärtig boomen auch bei uns Gründungen von Tech-Unternehmen. Diese wertvollen Keime gilt es durch gute Rahmenbedingungen zu pflegen. Anderenfalls gehen sie ein oder blühen im Ausland auf. Deshalb weist die Strategie in die richtige Richtung: Bürokratieabbau, Flexibilisierung des Arbeitsrechts durch Reform des Kündigungsschutzes, bessere Kapitalmarktversorgung und bessere Mitarbeiterkapitalbeteiligung. All dies hilft Gründern beim Auf- und Ausbau von Unternehmen.

Deutschland hat noch viele junge Talente mit Ideen, Fähigkeiten und dem Willen, hier bei uns etwas auf die Beine zu stellen. Während gewisse Wirtschaftsbereiche schrumpfen und das Land sich im Strukturwandel von alten Häuten schuppen muss, bilden sie als künftige Gründer unser Potenzial, um neue Wertschöpfungsketten aufziehen und wieder Wachstum zu generieren. Der Abbau von Berührungsängsten mit der Rüstungs- und Sicherheitsindustrie ist überfällig. Von Jungunternehmen im Defense-Bereich gehen viele Innovationen aus. Die Zivilklausel bei einigen wissenschaftlichen Einrichtungen gehört schnellstens gestrichen. Universitäten sollten auch bei uns uneingeschränkt mit dem Militär zusammen forschen dürfen. Auch das von Bundesdigitalminister Wildberger angekündigte Vorhaben der „24-Stunden-Gründung“ gehört nun mit Nachdruck ausgerollt.

Wir jungen Unternehmer setzen darauf, dass die 152 Maßnahmen voranging auf die Standortattraktivität zielen. Sie dürfen nicht zu einer Industriepolitik führen, die mittels Fördertöpfe und Staatsbeteiligungen in den Markt eingreift. So wie im Nachkriegsdeutschland Gründergeist, Mut und neue Technologien den Grundstein zu unserem wirtschaftlichen Wohlstand legten, könnten wir vor einer Gründerzeit 2.0 mit enormen Wachstumsimpulsen stehen.“

https://www.junge-unternehmer.eu/

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