Stichword-Archiv: EU-Finanzen

EU-Haushalt 2025: Fehlerquote steigt trotz umfangreicher Finanzkontrollen

8. Oktober | 2026 Veröffentlicht von

Der Europäische Rechnungshof bestätigt die Zuverlässigkeit der EU-Jahresrechnung 2025, beanstandet jedoch erneut Fehler bei den Ausgaben. Die geschätzte Fehlerquote liegt bei 3,8 Prozent. Gleichzeitig flossen Milliardenbeträge in die Ukraine, Forschung, Landwirtschaft und Verteidigung. Welche Unregelmäßigkeiten der Rechnungshof festgestellt hat und wie die EU-Kommission darauf reagiert, erfahren Sie im Detailartikel.

EU-Finanzen: EU-Haushalt 2028-2034 – mehr Geld

28. April | 2026 Veröffentlicht von

EU-Parlament fordert für den Haushalt 2028 bis 2034 mehr Geld als die Kommission vorsieht und will Schuldentilgungskosten aus den Obergrenzen heraushalten. Neue Schwerpunkte wie Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation sollen finanziert werden, ohne Landwirtschaft, Zusammenhalt und regionale Förderung auszudünnen. Kritisch bleibt: Vereinfachung darf Transparenz und Kontrolle nicht schwächen. Welche neuen Einnahmen jährlich Milliarden bringen sollen, lesen Sie im Detailartikel.

EU-Finanzen: Können die 577 Milliarden Euro aus dem Corona-Aufbaufonds der EU zurückverfolgt werden?

8. April | 2026 Veröffentlicht von

577 Milliarden Euro aus dem Corona-Aufbaufonds der Europäischen Union stehen im Zentrum einer heiklen Prüfungsfrage: Lässt sich nachvollziehen, wo das Geld am Ende tatsächlich ankommt. Genau das ist bisher nicht selbstverständlich, weil Auszahlungen nicht an konkrete Kosten, sondern an erreichte Etappenziele geknüpft sind. Der Europäische Rechnungshof prüft nun, ob Transparenz, Rückverfolgbarkeit und öffentliche Kontrolle bei diesem Modell ausreichen. Brisant ist das auch deshalb, weil dieses Prinzip Vorbild für den nächsten langfristigen Haushalt werden könnte. Welche Schwächen die Prüfer sehen, soll der Bericht im Frühjahr zeigen.

EU-Finanzrahmen 2028–2034: Brüssel ringt um mehr Geld – doch wofür genau?

8. Oktober | 2025 Veröffentlicht von

Brüssel ringt um mehr Geld – doch wofür genau? Kommission will den EU-Haushalt auf 1,26 % BNE heben, viel davon für NGEU-Rückzahlungen. „Leistungsbudget“ und mehr EU-„öffentliche Güter“ – aber ohne klare Definition. Trilemma: Nettozahler beruhigen, alte Töpfe sichern, neue Aufgaben finanzieren. Außerbudgetäre Umwege schwächen Kontrolle – Ruf nach echter Reform, Schuldenagentur, Stabilisierungstopf.