18. Dezember | 2025
Veröffentlicht von Pressebox
Nach zwei Jahren sinkender Kaufpreise wirkt der Immobilienmarkt 2025 wie eingefroren – aber nicht beruhigt: Wohnungen verteuern sich wieder leicht, während die Mieten bundesweit um vier Prozent steigen, in Großstädten teils um bis zu acht Prozent. Gleichzeitig bricht der Neubau weiter ein, Leerstand bleibt knapp, und trotz gesenkter EZB-Leitzinsen sind Bauzinsen mit rund 3,8 Prozent weiter ein Bremsklotz. Die Studie warnt: Ohne mehr Tempo und Investitionen droht die soziale Schieflage. Was soll der „Bauturbo“ konkret schneller genehmigen?
18. November | 2025
Veröffentlicht von Pressebox
Der deutliche Anstieg der Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025 eröffnet Chancen für die Wohnungsbaupolitik, macht aber zugleich sichtbar, wie unterschiedlich die Segmente reagieren. Nach dem sehr schwachen September 2024 ziehen die Genehmigungen nun kräftig an, vor allem Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser im Neubau legen spürbar zu, während Zweifamilienhäuser und Wohnungen in neuen Nichtwohngebäuden zurückgehen. Für die Wirtschaftspolitik stellt sich die Frage, ob Förderinstrumente und regulatorische Rahmenbedingungen in allen Bereichen gleichermaßen greifen oder bestimmte Bauformen weniger erreicht werden. Zugleich zeigt der moderate Zuwachs bei Umbauten, dass die Nutzung bestehender Gebäude zwar zunimmt, aber quantitativ weiterhin deutlich hinter dem Neubau liegt. Zwischen Januar und September 2025 verzeichnen die Statistiken 175 600 genehmigte Wohnungen, die sich auf Neubau, Umbau und verschiedene Gebäudearten verteilen. Wenn Sie nachvollziehen möchten, welche Zahlen für wohnungspolitische Entscheidungen wirklich maßgeblich sind und wie Qualitätsberichte und digitale Meldewege die Interpretation der Statistik beeinflussen, lohnt sich ein genauer Blick in die detaillierten Ergebnisse.