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Emissionshandel: EU Kommission nennt erstmals einen Preis für CO2-Grenzausgleichszertifikate

April 17, 2026 6:58 pm Veröffentlicht von

Europäischer Emissionshandel

Die Europäische Kommission veröffentlicht auf ihrer neuen speziellen Seite zum CO2-Grenzausgleichssystem erstmals einen Preis für CO2-Grenzausgleichszertifikate für das erste Quartal 2026. Damit erreicht die Einführung des Systems einen weiteren wichtigen Schritt.

Im Jahr 2026 legt die Kommission die Preise für die Zertifikate vierteljährlich fest. Es gibt also vier Preise, jeweils einen pro Quartal. Jeder dieser Preise gilt nur für Emissionen in Waren, die unter das CO2-Grenzausgleichssystem fallen und im jeweiligen Quartal in die Europäische Union eingeführt werden. Grundlage für den jeweiligen Quartalspreis ist der Durchschnitt der Zuschlagspreise aus den Versteigerungen des Europäischen Emissionshandelssystems. Damit orientiert sich die Preisbildung einheitlich und nachvollziehbar am europäischen Kohlenstoffmarkt.

Auch wenn zugelassene Anmelder die CO2-Grenzausgleichszertifikate erst ab Februar 2027 kaufen, um ihre Einfuhren aus dem Jahr 2026 abzudecken, beginnt die Kommission bereits im Jahr 2026 mit der Berechnung und Veröffentlichung aller vier Quartalspreise. Diese frühe Veröffentlichung soll für mehr Transparenz sorgen, Beteiligten rechtzeitig Informationen liefern und verhindern, dass uneinheitliche oder inoffizielle Preisschätzungen im Markt kursieren.

Mit der vorzeitigen Veröffentlichung schafft die Kommission einen klaren und verlässlichen Orientierungswert für alle Beteiligten und erleichtert damit die Planung. Einen vollständigen Überblick über alle Veröffentlichungstermine der Preise für 2026 bietet die Preistabelle auf der neuen Seite zum CO2-Grenzausgleichssystem.

Ab 2027 veröffentlicht und berechnet die Kommission die Preise für CO2-Grenzausgleichszertifikate dann wöchentlich.

ec.europa.eu/

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