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EU Handel: Importe im ersten Quartal 2026 – Waren für 627,8 Milliarden Euro

Mai 29, 2026 10:34 am Veröffentlicht von

EU importierte im ersten Quartal 2026 Waren für 627,8 Milliarden Euro

Im ersten Quartal 2026 importierte die Europäische Union Waren im Wert von 627,8 Milliarden Euro aus Ländern außerhalb der Europäischen Union. Die Ausfuhren lagen bei 640,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Importe um 1,7 Prozent, während die Exporte leicht um 0,1 Prozent zurückgingen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2025 sanken beide Handelsrichtungen: Die Einfuhren gingen um 3,3 Prozent zurück, die Ausfuhren um 8,8 Prozent. China blieb im ersten Quartal 2026 wichtigster Warenlieferant der Europäischen Union.

Aus China kamen Waren im Wert von 145,3 Milliarden Euro, was 23,1 Prozent aller Einfuhren entsprach. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit 85,9 Milliarden Euro und einem Anteil von 13,7 Prozent. Weitere wichtige Lieferländer waren das Vereinigte Königreich mit 39,5 Milliarden Euro, die Schweiz mit 36,7 Milliarden Euro und die Türkei mit 24,6 Milliarden Euro.Content

Im Jahresvergleich gingen die Einfuhren aus mehreren wichtigen Partnerländern zurück. Besonders betroffen waren die Türkei mit einem Minus von 7,5 Prozent, die Vereinigten Staaten mit einem Rückgang von 5,7 Prozent und das Vereinigte Königreich mit einem Minus von 3,4 Prozent. Bei den Exporten blieben die Vereinigten Staaten das wichtigste Zielland für Waren aus der Europäischen Union. Dorthin gingen im ersten Quartal 2026 Waren im Wert von 119,4 Milliarden Euro. Das entsprach 18,6 Prozent aller Ausfuhren. Auf Platz zwei lag das Vereinigte Königreich mit 88,7 Milliarden Euro und einem Anteil von 13,8 Prozent. Danach folgten die Schweiz mit 57,2 Milliarden Euro, China mit 47,6 Milliarden Euro und die Türkei mit 27,1 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2025 verzeichnete die Europäische Union die stärksten Exportrückgänge in Richtung Vereinigte Staaten, Türkei und China. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den Ausfuhren in die Vereinigten Staaten aus: Sie lagen 30,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Exporte in die Türkei sanken um 8,2 Prozent, die Ausfuhren nach China um 7,9 Prozent.

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