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Markenpiraterie: Negativpreis „Plagiarius“ rückt dreisten Innovationsklau in Fokus – E-Commerce aus Drittstaaten 4,6 Milliarden Pakete

Februar 6, 2026 7:50 pm Veröffentlicht von

50. Jubiläum: Negativpreis „Plagiarius“ rückt dreisten Innovationsklau in den Fokus Produkt- und Markenpiraterie: Massive Gefahr für Wirtschaft, Umwelt und Verbraucher

Produkt- und Markenpiraterie ist ein lukratives Milliardengeschäft mit vielen Profiteuren – vom einfallslosen Mitbewerber über Billiganbieter und Plattformbetreiber aus Drittstaaten bis hin zu globalen kriminellen Netzwerken. Die Folgen treffen auch den deutschen Mittelstand direkt: Illegal kopierte Produkte untergraben fairen Wettbewerb, schwächen den legalen Handel und überschwemmen den europäischen Markt mit häufig ungeprüften, falsch deklarierten und nicht EU-konformen Billigartikeln und Fälschungen. Um Industrie und Verbraucher wirksam zu schützen, fordern europäische Wirtschafts- und Handelsverbände eine unverzügliche und konsequente Durchsetzung des geltenden Rechts, mehr Haftung und Prävention durch Plattformbetreiber, höhere Sanktionen bei Verstößen sowie ein gesetzlich verankertes Stay-Down-Gebot, damit entfernte Fälschungen nicht einfach erneut eingestellt werden können. Gleichzeitig brauchen Zoll und Marktüberwachungsbehörden mehr Personal und moderne IT für effektivere Kontrollen. Da der Erfolg von Billigprodukten auch auf Akzeptanz und Nachfrage basiert, bleibt Aufklärung essentiell: Ohne Nachfrage kein Geschäft.

Plagiarius

Gegen dreisten Innovationsklau – für fairen Wettbewerb und kreative Vielfalt. Die Aktion Plagiarius e.V. hat am 06. Februar 2026 zum 50. Mal ihren Negativpreis „Plagiarius“ an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ statt. Vor der Entscheidung der jährlich wechselnden Jury erhalten alle Nominierten die Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Auszeichnung sagt nichts darüber aus, ob ein nachgeahmtes Produkt im rechtlichen Sinne zulässig oder rechtswidrig ist; der Verein kann kein Recht sprechen. Er macht jedoch deutlich, dass plumpe 1:1-Nachahmungen, die Originalprodukte bewusst täuschend ähnlich erscheinen lassen, als rücksichtslos und moralisch verwerflich bewertet werden.

Schutz geistigen Eigentums: Wertschätzung für kreative Leistungen und Innovationen

Ziel der Aktion Plagiarius ist es, das Bewusstsein für den Wert geistigen Eigentums zu stärken und die Innovationskraft von Unternehmen und Kreativen zu schützen. Dafür rückt der Verein Methoden und Strukturen der Fälscher in den öffentlichen Fokus und sensibilisiert Industrie, Politik und Verbraucher für Risiken und Schäden. Anhand konkreter Plagiatsfälle werden Hintergründe und unterschiedliche Facetten von Produkt- und Markenpiraterie aufgezeigt. Symbol der Auszeichnung ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase – als Hinweis auf die Profite, die ideenlose Nachahmer auf Kosten von Kreativwirtschaft und Industrie erzielen.

50. Plagiarius-Verleihung: Pionierarbeit mit Herzblut – aus Respekt für jedes Original

Mit dem „Plagiarius“ hatte Professor Rido Busse (†2021) eine Initiative angestoßen, die in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung, Social Media und KI nach Einschätzung des Vereins aktueller denn je ist. Busse habe früh erkannt, wie wichtig der Schutz kreativer Ideen und Know-hows für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit ist, und er habe Designer, Erfinder und Unternehmer ermutigt, ihr geistiges Eigentum über gewerbliche Schutzrechte wie Marke, Patent und Design abzusichern und Nachahmer zur Rechenschaft zu ziehen. Als Hinweis auf die Bedeutung dieses Themas nennt die Mitteilung einen Rekordwert: 2025 seien beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) 327.735 neue Anmeldungen für EU-Marken und EU-Designs eingegangen – die höchste jährliche Zahl seit 1996; einen großen Zuwachs habe es bei Anmeldungen aus der VR China gegeben.

Erfolgreiche Abschreckung durch Öffentlichkeit

Durch kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen, Vorträge sowie hohe Medienpräsenz habe die Aktion Plagiarius zur Sensibilisierung beigetragen. Als Erfolge werden in der Mitteilung unter anderem ein verbesserter Designschutz, die Strafbarkeit auch des Handels mit Fälschungen sowie ein gestiegenes Bewusstsein für die Anmeldung gewerblicher Schutzrechte genannt. Zudem habe die öffentliche Wirkung des „Plagiarius“ in vielen Fällen abschreckend gewirkt: Aus Angst vor Blamage hätten Plagiatoren teils Einigungen gesucht, Restbestände vom Markt genommen oder Unterlassungserklärungen unterschrieben.

Museum Plagiarius in Solingen: „Alles nur geklaut“ – Original und Plagiat im Vergleich Das Museum Plagiarius zeigt laut Mitteilung in einer einzigartigen Ausstellung mehr als 350 Preisträgerfälle, jeweils Original und Plagiat im direkten Vergleich. In Führungen werden Fakten und Hintergründe vermittelt, um Besucher zum Nachdenken anzuregen – auch mit Blick auf unseriöse Anbieter und vermeintliche Schnäppchen. Die Bandbreite der gezeigten Plagiate reicht von Konsum- und Haushaltsartikeln über Möbel, Werkzeuge, Sanitärprodukte und Spielzeug bis hin zu gefährlichen und nicht funktionierenden Produkten wie Druckmessgeräten, Autofelgen, Motorsägen oder Notfall-Beatmungsgeräten. Die Preisträger 2026 sollen ab 13. Februar 2026 im Museum präsentiert werden.

Innovationen entstehen nicht durch „Copy-Paste“, sondern durch Mut und Leistung

Von Produktdesign bis technischer Lösung: Der Weg von der Idee zum marktreifen Produkt ist nach Darstellung der Aktion Plagiarius zeitintensiv und erfordert Kreativität, technisches Wissen, Qualitätsanspruch und finanzielle Vorleistung. Dieses Risiko müsse sich lohnen. Der Laudator der Preisverleihung, Dr. Hans-Jürgen Völz (Der Mittelstand. BVMW e.V.), wird mit der Aussage zitiert, Innovationen seien eine zentrale „Währung“ für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands; wer geistiges Eigentum unbefugt an sich ziehe, untergrabe wirtschaftlichen Erfolg und schade der Investitionsbereitschaft am Standort Deutschland.

Marken- und Verbraucherschutz: Zoll zieht rechtsverletzende Produkte aus dem Verkehr Die Mitteilung verweist auf aktuelle Zahlen: 2024 seien an den EU-Außengrenzen und im EU-Binnenmarkt insgesamt mehr als 112 Millionen gefälschte Artikel mit einem geschätzten Wert von etwa 3,8 Milliarden Euro beschlagnahmt worden (genannt werden Europäische Kommission und EUIPO). Für 2021 bezifferten EUIPO und OECD den internationalen Handel mit Fälschungen auf 467 Milliarden US-Dollar, was 2,3 Prozent des Welthandels entspreche. Zugleich wird betont, dass diese Werte nur nachweisliche Aufgriffe abbilden und eine höhere Dunkelziffer vermutet wird. Beschlagnahmt würden unter anderem Fälschungen von Bekleidung, Accessoires und Sportartikeln, Unterhaltungselektronik, Spielzeug, Parfums und Kosmetika, Zigaretten bis hin zu Medikamenten.

Zu schön, um wahr zu sein: Fälschungen und Billigartikel haben einen hohen Preis Hergestellt würden Nachahmungen teils unter Missachtung von Sicherheits- und Umweltstandards. In der Mitteilung wird zudem auf Studien von EUIPO und OECD verwiesen, nach denen Fälschungen über wirtschaftliche Schäden hinaus mit Ausbeutung von Arbeitskräften, Zwangsarbeit und gefährlicher Kinderarbeit verbunden sein können. Wer solche Waren vertreibt oder bewusst kauft, unterstütze diese Bedingungen mittelbar. Für Unternehmen kommt hinzu, dass Fälscher professioneller, digitaler und global vernetzt agieren. Das Aufspüren und Löschen von Fälschungen im Internet könne zwar mittels KI häufig gut funktionieren, doch die Identifizierung Verantwortlicher und das Aufdecken komplexer Strukturen sei schwierig sowie zeit- und kostenintensiv.

Gefährlicher Trugschluss: Gleiches Aussehen bedeutet nicht gleiche Qualität und Sicherheit Die Aktion Plagiarius warnt, dass Verbraucher oft annehmen, ein ähnlich aussehendes Produkt biete dieselbe Qualität, Funktionalität und Sicherheit. In der Praxis werde zur Profitmaximierung häufig an Material, Verarbeitung und Qualitätskontrollen gespart. Risiken zeigten sich etwa in kurzer Lebensdauer, brandgefährlicher Elektronik, Verletzungsgefahren oder hohen Schadstoffbelastungen. Als aktuelle Betrugsmasche nennt die Mitteilung „Fake-Shops“, also komplett gefälschte Online-Shops, bei denen Betreiber Geld und Daten kassieren, ohne Ware zu liefern.

Wettbewerbsverzerrung und Verbrauchergefährdung

Nach Darstellung überfluten Händler und Plattformbetreiber aus Drittstaaten den europäischen Markt mit häufig ungeprüften und nicht EU-konformen Billigartikeln – darunter Plagiate und Fälschungen. Als Größenordnung nennt der Text: 2024 seien laut EU-Kommission rund 4,6 Milliarden Pakete mit geringem Warenwert aus Drittländern in die EU gekommen, das entspricht mehr als 12 Millionen Paketen pro Tag; dies sei doppelt so viel wie 2023 und etwa dreimal so viel wie 2022. Stichproben von Zoll und Marktüberwachungsbehörden zeigten regelmäßig Produktmängel und Verstöße gegen Kennzeichnungspflichten; bislang blieben diese nach Darstellung des Vereins oft ohne Folgen.

Dringender Handlungsbedarf: Den Versprechen müssen Taten folgen. Jetzt. Die Gesetze seien vorhanden, doch ohne konsequente Um- und Durchsetzung entfalteten sie keine abschreckende Wirkung. Europäische Wirtschafts- und Handelsverbände fordern laut Mitteilung die konsequente Durchsetzung des Digital Services Act (DSA) sowie europäischer Standards zu Produktsicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz – auch gegenüber Plattformen und Händlern aus Drittstaaten. Als dringlich nennt der Text: bessere personelle und digitale Ausstattung von Zoll und Marktüberwachung, mehr Haftung von Händlern und Plattformen (einschließlich strengerer Anforderungen an einen EU-Vertreter) sowie ein gesetzlich verankertes Stay-Down-Gebot. Zwei erste politische Signale werden ebenfalls genannt: Ab Juli 2026 solle als Interimslösung ein pauschaler Zollsatz von 3 Euro pro E-Commerce-Paket unter 150 Euro eingeführt werden; ab 2028 sollen mit der EU-Zolldatenplattform reguläre Zollgebühren anfallen. Parallel liefen Verhandlungen über eine EU-Bearbeitungsgebühr für E-Commerce-Pakete zur Deckung der Überwachungskosten.

Die Preisträger 2026 des Negativpreises „Plagiarius“ Die Jury traf sich am 12. und 13. Dezember 2025 und vergab drei Hauptpreise, zwei neu geschaffene Sonderpreise sowie fünf gleichrangige Auszeichnungen.

PLAGIARIUS 2026 – 1. Preis Flaschen-Set für Neugeborene „Philips Avent Natural Response“ Links Original: Koninklijke Philips N.V., Eindhoven, Niederlande. Rechts Fälschungen: Dongyang Onibebi Plastic Products Factory, Zhejiang, VR China. Beschlagnahmt unter anderem bei Razzien in Lateinamerika, Nigeria und Südostasien. Vertrieb über Social Media (u. a. Facebook) und Online-Plattformen. Laut Mitteilung seien die Fälschungen irreführend gekennzeichnet und extrem günstig angeboten worden; Fotos und Umstände ließen Zweifel an Materialqualität und Hygiene aufkommen. Nach einer Razzia und Beschlagnahme sei die Firma zu Unterlassung und Schadenersatz verurteilt worden; Philips gehe konsequent gegen Fälscher vor – auch zum Schutz der Verbraucher.

PLAGIARIUS 2026 – 2. Preis Waschtischmischer „AXOR MyEdition“ Links Original: Hansgrohe SE, Schiltach, Deutschland. Rechts Fälschung: Ein chinesisches Fälscher-Netzwerk; drei Personen in Haft, Kaiping/Guangdong, VR China. Vertrieb über diverse Online-Shops, unter anderem auf taobao.com. Hansgrohe habe nach monatelanger Recherche und in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden ein Netzwerk zerschlagen; kopiert worden seien geschützte Designs sowie Marken wie „hansgrohe“ und „AXOR“. Die Fälschungen seien mit Originalfotos beworben und zu niedrigen Preisen angeboten worden; drei Hauptverantwortliche würden strafrechtlich verfolgt.

PLAGIARIUS 2026 – 3. Preis Stapelliege Klassik (Design: Rolf Heide, 1966) Oben Original: Müller Möbelwerkstätten GmbH, Bockhorn, Deutschland (exklusives weltweites Recht für Herstellung, Vertrieb und Vermarktung). Unten Plagiat: Vertrieb La Redoute S.A.S., Roubaix, Frankreich. Die Mitteilung beschreibt das Original als flexibles, platzsparendes Multitalent; das Plagiat koste inklusive Lattenrost etwa ein Fünftel und werde von Kunden als schlecht verarbeitet und instabil bewertet. Der ästhetische Gesamteindruck sei identisch; prägende formale und funktionale Merkmale seien übernommen worden, während die Passgenauigkeit des Plagiats bemängelt werde.

2 neue Sonderpreise und 5 gleichrangige „Auszeichnungen“

PLAGIARIUS 2026 – Sonderpreis „Plagiats-Tsunami“ Besteck-Sets „KLIKK“ und „KLIKK POCKET“ Vorne Originale: koziol »ideas for friends GmbH, Erbach, Deutschland. Plagiate: Vertrieb über alibaba.com, Betreiber ALIBABA.com Singapore E-Commerce Private Limited, Singapur; Anbieter zahlreiche chinesische Hersteller und Händler. Der Verein beschreibt eine Flut von Kopien und kritisiert, dass Angebote zwar entfernt würden, aber nicht aktiv so verhindert würden, dass identische Plagiate wiederholt eingestellt werden können; Preisabstände von 80 bis 95 Prozent unter dem Original werden genannt, verbunden mit Zweifeln an Material- und Sicherheitskonformität.

PLAGIARIUS 2026 – Sonderpreis „FAKE-SHOP“ Website germens.shop Links Original-Shop: GERMENS artfashion Markeking GmbH, Chemnitz, Deutschland. Rechts Fake-Shop: jeffkelleher.shop / noemibishop.shop; Betreiber nicht zu ermitteln, Shops nach monatelangem Betrieb gelöscht. Die Mitteilung schildert, dass Fake-Shops professionell gestaltet seien und täuschend echt wirken; im konkreten Fall seien Logo, Texte und Produktfotos kopiert und Produkte zu Dumpingpreisen angeboten worden, ohne rechtskonformes Impressum oder Widerrufsbedingungen; häufig bleibe am Ende nur Vorkasse als Zahlungsweg.

PLAGIARIUS 2026 – Auszeichnung (Licht-)Schalterprogramm „Busch-balance SI“ Oben Originale: ABB AG – Busch-Jaeger, Lüdenscheid, Deutschland. Unten Plagiate: Handelshaus Klein GmbH, Trostberg, Deutschland. Der Text beschreibt eine bewusst gewollte Anlehnung in Design und technischen Details; beworben werde die Nachahmung ausdrücklich als passende, kostengünstige Option. Busch-Jaeger gehe gerichtlich dagegen vor.

PLAGIARIUS 2026 – Auszeichnung Ersatz-Rasierklingen „Philips OneBlade“ Links Original: Koninklijke Philips N.V., Eindhoven, Niederlande. Rechts Plagiat: KionCare, Zhejiang, VR China. Vertrieb weltweit, unter anderem über TEMU. Die Mitteilung verweist auf einen Bericht des Europäischen Amts für Betrugsbekämpfung, wonach 2024 allein in der EU über 900.000 gefälschte Rasierklingen sichergestellt worden seien, die nicht den EU-Sicherheitsstandards entsprachen und Verletzungsrisiken bargen; Kundenbewertungen der Plagiate werden als deutlich negativ beschrieben.

PLAGIARIUS 2026 – Auszeichnung Sektgläser „CHEERS“ (mit Druck) Oben Originale: koziol »ideas for friends GmbH, Erbach, Deutschland. Unten Plagiate: Vertrieb NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG, Nürnberg, Deutschland; Herstellung Spanien. Der Text beschreibt, dass NORMA ursprünglich das Original geführt habe, später aber eine optisch sehr ähnliche Nachahmung mit identischen Sprüchen günstiger angeboten habe; dabei würden Materialqualität und Recycelbarkeit des Plagiats kritisiert.

PLAGIARIUS 2026 – Auszeichnung Gebäckformer „F450“ Links Original: Niederrheinische Formenfabrik Janssen GmbH, Krefeld, Deutschland. Rechts Plagiat: TMAK GIDA MAKINELERI A.S., Istanbul, Türkei. Die Mitteilung beschreibt einen umfangreichen Technik- und Design-Klaus mit mehr als 25 identisch kopierten Komponenten; bei einer Live-Präsentation seien Defizite und Funktionsausfälle sichtbar geworden.

PLAGIARIUS 2026 – Auszeichnung Thermochromer Tintenroller „PILOT FriXion Ball“ (mit radierbarer Tinte) Links Original: PILOT Corporation, Tokio, Japan. Rechts Fälschung: Vertrieb Alix Industrial Co., Ltd., Shanghai, VR China. Beschlagnahmt auf der Messe „Ambiente 2025“. Die Mitteilung beschreibt, dass nicht nur das Design, sondern auch die Wort-Bildmarke „FriXion“ kopiert worden sei; Alix wird als Wiederholungstäter genannt.

Rahmeninformationen zur Verleihung

Die Verleihung fand am Freitag, 06. Februar 2026, während der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ statt. Die Preisträger wurden im Rahmen der Sonderschau „Plagiarius – Original vs. Fake“ auf dem Messegelände ausgestellt; ab 13. Februar 2026 sollen sie im Museum Plagiarius in Solingen präsentiert werden.

https://www.plagiarius.com

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