Energie

Strombedarf: Wird die KI-Entwicklung durch Strommangel ausgebremst?

März 6, 2026 1:45 pm Veröffentlicht von

Der KI-Gipfel und der Strombedarf

Der gerade zu Ende gegangene vierte Weltgipfel zum Thema künstliche Intelligenz in Indien führt thematisch zum steigenden Strombedarf.

Weltweit ist der Fortschritt im Bereich der künstlichen Intelligenz enorm und erfordert wachsende Strommengen. Die KI-Systeme und die Rechenzentren müssen betrieben, trainiert werden und Unmengen von Daten verarbeiten. Daher setzen viele Unternehmen auf innovative Lösungen, um die Energieeffizienz zu verbessern und auch auf erneuerbare Energiequellen. US-Konzerne wie beispielsweise Google oder Amazon setzen auf Atomkraft, um sich Strom für die Rechenzentren zu sichern. Da die Kernkraft eine Renaissance erlebt, wird auch die Urannachfrage steigen. Und weltweit steigt die Zahl der Atomkraftwerke, die gebaut, geplant oder wieder reaktiviert werden.

Uranbedarf

Für Uranunternehmen ist dies natürlich positiv, denn Uran könnte knapp und damit teurer werden. Der deutsche Bundesdigitalminister Karsten Wildberger geht davon aus, dass der steigende Strombedarf durch die KI in den kommenden Jahren über die aktuelle Versorgung gedeckt werden kann. Jedoch längerfristig brauche man andere Lösungen, so Wildberger auf dem KI-Gipfel in Neu-Delhi und dabei denke er auch an Kernfusion als klimaneutrale Energiequelle. Jedenfalls sind die Entwicklungszeiten für neue Uranprojekte lang und so könnte in den nächsten Jahren die Versorgungssicherheit gefährdet sein, denn beim Uran besteht laut Experten ein strukturelles Defizit.

Vor allem in den 2030er-Jahren rechnen Experten damit, dass die Energieversorger ihre Beschaffungsaktivitäten hochfahren werden. Denn im Blickpunkt stehen Energiesicherheit und Dekarbonisierungsziele. Auch wenn manch ein Uranvorkommen bekannt ist, so brauchen Genehmigungen und der Aufbau doch viele Jahre. Gut also, wenn es Uranunternehmen gibt, die nicht mehr am Anfang stehen.

Premier American Uranium verfügt über Uranprojekte in fünf hervorragenden Regionen in den USA. Mit dem umfangreichen Landbesitz ist das Unternehmen bestens positioniert und kann die Energiesicherheit in den USA stärken. Eine Privatplatzierung spült gerade frisches Geld in die Kasse.

IsoEnergy gilt als Uranproduzent, der zeitnah in Produktion gehen könnte, und verfügt in Saskatchewan über hochgradige Uranliegenschaften. Weitere Uranprojekte befinden sich in Australien, Argentinien und in den USA. Besonders hochwertig ist das Larocque East-Projekt im Athabascabecken in Saskatchewan. Frisches Geld ist auch in der Kasse.

resource-capital.ch

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