Vermögensrendite: Renditevorsprung der oberen 1 Prozent vor allem aus der Portfoliozusammensetzung – mehr Aktien und Fonds
Januar 30, 2026 8:39 pmSpürbar höhere Jahresrendite
Obwohl es um unterschiedliche Anlegertypen geht, zeigt eine Statista-Infografik auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank ein klares Muster: Die vermögensstärksten 1 Prozent der Geldanlegenden in Deutschland erzielen mit ihrem Finanzportfolio über viele Zeiträume hinweg eine spürbar höhere Jahresrendite als die Anlegenden aus der unteren Vermögenshälfte. In zahlreichen Quartalen liegen die Renditen der Top-Vermögenden im Plus, während die der weniger Vermögenden teils im Minusbereich bleiben.
Ein zentraler Unterschied ist die Zusammensetzung der Portfolios: Sehr wohlhabende Anleger halten deutlich höhere Anteile in renditestärkeren Anlageklassen wie börsennotierten Aktien und Investmentfonds, während weniger Vermögende stärker auf Einlagen und Versicherungsansprüche setzen, die häufig sehr niedrige Erträge liefern oder sogar Verluste bedeuten können. Vieles spricht dafür, dass der Renditevorsprung vor allem aus dieser Portfolioausrichtung resultiert und nicht aus Zufall. Wer mehr Vermögen hat, kann Kursschwankungen eher aushalten und investiert daher eher in volatilere, langfristig ertragreichere Anlagen wie Aktien, Fonds sowie Immobilien- und Betriebsvermögen, während geringere Vermögen aus Sicherheits- und Liquiditätsgründen häufiger in konservativen, aber schwach rentierenden Formen gebunden sind.
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Stichwörter: nachrichten, Vermögensrendite
Kategorie: Finanzen
