Entwicklungsprojekte: Signal für mehr Interessenbezug und neue Instrumente
Januar 14, 2026 5:47 pmReformplan des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Die KfW bewertet den jüngst vorgestellten Reformplan des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als eine zentrale Weichenstellung für die künftige Ausrichtung der internationalen Zusammenarbeit. KfW-Vorständin Christiane Laibach und GIZ-Vorstandssprecher Thorsten Schäfer-Gümbel betonen, dass beide Organisationen ihre umfangreiche Länderexpertise, ihre politische Analysefähigkeit und belastbare Partnerschaften einbringen. Zugleich verweisen sie auf laufende interne Reformen, mit denen sich KfW und GIZ effizienter und wirkungsorientierter aufstellen wollen, um auf geopolitische Veränderungen angemessen reagieren zu können.
Laibach unterstreicht, dass die Entwicklungszusammenarbeit werte- und interessengeleitet sei und künftig stärker beiderseitige Interessen berücksichtige, was auch zusätzliche Marktchancen für deutsche Unternehmen eröffnen könne; die KfW sehe sich dafür mit ihren Finanzierungsinstrumenten gut gerüstet und wolle ihre Förderangebote im Sinne der BMZ-Reformen weiterentwickeln. Schäfer-Gümbel hebt hervor, der Reformplan verdeutliche internationale Zusammenarbeit als Teil von Sicherheits- und Friedenspolitik: Sie bleibe wertebasiert, orientiere sich an gemeinsamen Interessen und stärke damit Deutschlands Rolle als verlässlicher Partner. Gerade beim Wiederaufbau in Krisen- und Konfliktkontexten wie der Ukraine oder Syrien seien stabile, vertrauensvolle Partnerschaften entscheidend, um kurzfristige Unterstützung mit langfristigem Strukturaufbau zu verbinden; diese Leistungsfähigkeit begründet er mit der langjährigen Erfahrung und den Netzwerken der GIZ. Zudem kündigt er an, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft künftig gezielt auszubauen.
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Stichwörter: Entwicklungsprojekte, nachrichten
Kategorie: Politik