weihnachts-umsatz

Weihnachtsversand Studie: Kunden erwarten schnelle, möglichst kostenlose Lieferung, planen deutlich früher und wollen zugleich nachhaltigere Optionen

November 20, 2025 4:02 pm Veröffentlicht von

Blue-Yonder-Umfrage

Umfrage zeigt wichtige Veränderungen im Einkaufsverhalten und bei den Liefererwartungen der Verbraucher in dieser Weihnachtssaison. Händler und Logistikdienstleister stehen unter Druck, da Verbraucher ihre Strategien für schnelle und kostenlose Lieferungen überdenken Blue Yonder, das KI-Unternehmen für Lieferketten, hat heute die Ergebnisse seiner „2025 Global Consumer Holiday Shipping Survey“ veröffentlicht. Die Umfrage bietet einen umfassenden Einblick, wie Verbraucher ihre Strategien für Weihnachtseinkäufe und -lieferungen neu ausrichten. Befragt wurden Konsumentinnen und Konsumenten in Australien und Neuseeland (ANZ), Frankreich, Deutschland, dem Nahen Osten, dem Vereinigten Königreich und den USA. Ein zentrales Ergebnis: Während mehr als die Hälfte (53 %) der Befragten erwartet, dass Pakete innerhalb von zwei bis vier Tagen eintreffen, sind nur ein Drittel (34 %) sehr zuversichtlich, dass die Lieferung tatsächlich am angegebenen Datum erfolgt. In der Folge planen 78 % derjenigen, die Geschenke für Personen außerhalb ihres eigenen Haushalts kaufen, mindestens drei bis vier Wochen im Voraus einzukaufen. Die Umfrage zeigt außerdem, dass viele Verbraucher bereit sind, alternative Versandmethoden zu nutzen, um Kosten, Lieferzeiten und Umweltauswirkungen zu reduzieren.

„Die Versand- und Logistikbranche war in diesem Jahr mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, und unsere ‚2025 Global Consumer Holiday Shipping Survey‘ zeigt, wie diese Störungen das Verbraucherverhalten verändern“, sagte Ann Marie Jonkman, Vice President, Global Industry Strategies, Blue Yonder. „Verbraucher in verschiedenen Regionen und Generationen gehen mit höheren Erwartungen an Geschwindigkeit, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit in die Weihnachtssaison. Diese veränderten Prioritäten können erhebliche Auswirkungen auf Händler und Logistikdienstleister in der Hochsaison haben – mit dem Potenzial, die Jahresendumsätze deutlich zu beeinflussen.“

Zentrale Ergebnisse der „2025 Global Consumer Holiday Shipping Survey“ von Blue Yonder

Hohe Erwartungen an schnelle Lieferungen, aber geringe Zuversicht bei den Lieferzeiträumen Schnelle Standardlieferung: Über die Hälfte (53 %) der Befragten erwartet, dass Pakete mit Standardversand innerhalb von zwei bis vier Tagen nach Aufgabe einer Online-Bestellung eintreffen. Diese Erwartung ist besonders stark ausgeprägt bei Befragten in Deutschland (64 %), im Vereinigten Königreich (61 %), in Frankreich (57 %) und im Nahen Osten (54 %), während in den USA (47 %) und in ANZ (36 %) weniger als die Hälfte diese Erwartung teilt. Mangel an Vertrauen: Trotz der hohen Erwartungen an schnelle Lieferungen sind nur etwas mehr als ein Drittel (34 %) der Befragten sehr zuversichtlich, ihre Pakete bis zum erwarteten Lieferdatum zu erhalten. Im regionalen Vergleich zeigen Befragte aus dem Nahen Osten (51 %) die höchste Zuversicht in eine pünktliche Lieferung, gefolgt von den USA (37 %), Deutschland (31 %), ANZ (30 %), Frankreich (30 %) und dem Vereinigten Königreich (26 %).

Zeitpuffer für Lieferungen bei Einkäufen für Nicht-Haushaltsmitglieder: Von den Befragten, die planen, Geschenke für Personen außerhalb ihres Haushalts zu kaufen, beabsichtigen mehr als drei Viertel (78 %), ihre Weihnachtseinkäufe mindestens drei bis vier Wochen im Voraus zu tätigen – eine Strategie, um eine rechtzeitige Lieferung sicherzustellen. Nach Altersgruppen betrachtet planen Gen Z (48 %), Gen X (45 %) und Millennials (44 %), Geschenke drei bis vier Wochen im Voraus zu bestellen, während fast die Hälfte der Babyboomer (49 %) plant, Geschenke mehr als einen Monat im Voraus zu ordern.

Kostenbewusste Verbraucher überdenken Versandstrategien im Hinblick auf Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit Direktversand von Geschenken durch Händler: 86 % der Verbraucher bevorzugen es, Geschenke für Personen außerhalb ihres Haushalts direkt vom Händler versenden zu lassen. Am stärksten ist diese Präferenz im Nahen Osten (94 %), gefolgt von Frankreich (90 %), den USA (86 %), Deutschland (86 %), ANZ (81 %) und dem Vereinigten Königreich (80 %). Gen Z und Millennials bevorzugen Direktversand deutlich stärker (91 %) als Gen X (83 %) und Babyboomer (76 %). Unwilligkeit, für Expressversand zu zahlen: Viele Befragte im Vereinigten Königreich (43 %) und in den USA (40 %) sind nicht bereit, zusätzliche Kosten für einen beschleunigten Versand zu zahlen. Geringer ist diese Unbereitschaft in ANZ (32 %), Deutschland (28 %), Frankreich (24 %) und im Nahen Osten (11 %). Dieser Trend zeigt sich auch über die Generationen hinweg: Fast die Hälfte der Babyboomer (49 %) ist nicht bereit, zusätzliche Kosten zu übernehmen, gefolgt von Gen X (34 %), Millennials (22 %) und Gen Z (15 %).

Bereitschaft zur Nutzung von Abholstationen im Laden oder Schließfächern für kostenlose und schnelle Lieferung: Mehr als die Hälfte (53 %) der Befragten ist bereit, „Click & Collect“ beziehungsweise die Abholung im Laden zu nutzen, um Online-Bestellungen schneller zu erhalten; gefolgt von der Abholung an Paketstationen oder Schließfächern (42 %). Dies sind zugleich die beiden wichtigsten alternativen Methoden für Verbraucher, die einen kostenlosen Versand anstreben: 49 % wären bereit, die Abholung im Laden zu nutzen, 38 % würden sich für Schließfachabholung entscheiden. Bündelung von Einkäufen für mehr Nachhaltigkeit: 56 % der Befragten sind bereit, Käufe zu bündeln, um die Umweltauswirkungen des Versands zu reduzieren, während 34 % langsamere Versandoptionen in Kauf nehmen würden, um Emissionen zu verringern. Zusätzlich sind 23 % bereit, eine Gebühr für CO₂-Kompensation zu zahlen. Bemerkenswert ist, dass ein Drittel der Befragten im Nahen Osten bereit wäre, eine solche Gebühr zu entrichten, verglichen mit 29 % in Frankreich, 26 % in Deutschland, 19 % in ANZ, 17 % im Vereinigten Königreich und 17 % in den USA.

„Diese Ergebnisse unterstreichen einen entscheidenden Wandel im Verbraucherverhalten und bei den Erwartungen an Lieferungen in dieser Weihnachtssaison“, ergänzt Jonkman. „Händler und Logistikdienstleister müssen ihre Zuverlässigkeit und Agilität unter Beweis stellen – bloße Versprechen reichen nicht. KI-gestützte Supply-Chain-Lösungen eröffnen einen Weg nach vorne: Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre Logistikprozesse zu optimieren, steigende Anforderungen zu erfüllen und ein besseres Kundenerlebnis zu bieten.“

Hintergrund der Umfrage

Die „2025 Global Consumer Holiday Shipping Survey“ von Blue Yonder wurde im Oktober 2025 von einem externen Dienstleister durchgeführt. Blue Yonder hat mehr als 6.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Australien und Neuseeland (ANZ), Frankreich, Deutschland, dem Nahen Osten, dem Vereinigten Königreich und den USA befragt, um Einblicke zu gewinnen, wie sich Versandfragen in dieser Weihnachtssaison auf das Einkaufsverhalten auswirken. Die Antworten stammen von Personen, die bestätigt haben, dass sie planen, Geschenke für die Feiertage zu kaufen.

Über Blue Yonder

Blue Yonder ist das KI-Unternehmen für Lieferketten. Als weltweit führendes Unternehmen für die End-to-End-Transformation digitaler Lieferketten bietet Blue Yonder eine einheitliche, KI-gestützte Plattform und ein mehrstufiges Netzwerk, mit denen Unternehmen nachhaltig wirtschaften, profitabel skalieren und ihre Kunden begeistern können – alles mit Maschinengeschwindigkeit. Als Pionier beim Einsatz von KI-Lösungen für die komplexesten Herausforderungen in der Lieferkette unterstützt Blue Yonder mit modernen Innovationen und unvergleichlicher Branchenexpertise mehr als 3.000 Händler, Hersteller und Logistikdienstleister dabei, Komplexität und Störungen in der Supply Chain souverän zu bewältigen. blueyonder.com „Blue Yonder“ ist eine Marke oder eingetragene Marke der Blue Yonder Group, Inc. Jeder in diesem Dokument unter Verwendung des Namens „Blue Yonder“ erwähnte Handels-, Produkt- oder Dienstleistungsname ist eine Marke und/oder ein Eigentum der Blue Yonder Group, Inc. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen können Marken, eingetragene Marken oder Dienstleistungsmarken der jeweiligen Unternehmen sein, mit denen sie verbunden sind.

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